Montag, 18. April 2011

Die Weser runter

Nachdem die Rohloffs sehr freundlich die Nabenschaltung am Velo repariert haben, bin ich nun in Hoexter an der Weser.
Das Wochenende verbrachte ich in der Stadt wo sich Fulda und Werra kuessen und daraus die Weser entspringt. Die niedliche Stadt ist voller deutscher Fachwerkhaeuser, im Weltkrieg nicht zerstoert, und der Arzt Eisenbarth ist dort gestorben. Aus dem Camp in Kassel bin ich wegen einem angekuendigten Disco-Grossanlass geflohen.
Die zwei Tage habe ich genutzt um viele Spargeln (sehr gut und guenstig) zu essen und endlich diese Reise ein wenig zu planen. Meine Werkzeuge sind ein Europavelobuch, der ebook reader kindle und das Navigon und der Oziexplorer auf dem Handy. Dabei ist herausgekommen dass es erstens noch sehr weit ist zum Nordkap und 2. beim Weg durch Norwegen recht grosse Hoehenunterschiede zu fahren sind und 3. die Hauptverbindungsstrasse zu stark befahren ist um dort Velo zu fahren und 4. das Wetter sehr wechselhaft ist an der Westkueste. Daraus folgt 1. dass ich noch genug Zeit habe um am 21. Juni nachts die Sonne ueber den Horizont schleichen zu sehen und 2. ich den falschen Schlafsack eingepackt habe. Die Alternative waere die Warmduscherute ueber Schweden. Also dann doch Richtung Kristiansand in Norwegen und den Radweg Nr. 1 der Westkueste entlang hochfahren bis zum Ziel.

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